Art Deco Neupräsentation

bröhan museum berlin art deco teppich

Bereits seit Mitte Juni ist im Bröhan-Museum eine Neupräsentation der reichen Bestände aus der Zeit des französischen Art Deco zu sehen.

Gezeigt werden Objekte unterschiedlicher Materialien und Techniken, darunter Silber, Möbel, Textilien, Glas und Porzellan; gefertigt von Künstlern und Firmen wie Edgar Brandt, Jacques-Emile Ruhlmann, Tétard, Lapparra, Atelier Dominique, Süe et Mare, Sèvres und Aristide Colotte, der die Vase aus Bleikristall auf dem Foto (unten) entworfen hat.

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Mit der Neupräsentation der Sammlungsbestände im Erdgeschoss des Bröhan-Museums wird verstärkt auf die ursprüngliche Intention des Sammlers und Museumsbegründers, Professor Karl H. Bröhan (1921-2000), zurückgegriffen.
Im Zuge der erweiterten Sammeltätigkeit und der Ausrichtung auf internationalen Jugendstil gewann die Sammlung zwar an Vielfalt, beanspruchte aber auch mehr Raum. Während der Jugendstil-Bestand fast konstant in der Aufstellung blieb, verschwanden viele der kostbaren Art Deco-Möbel und -Objekte im Depot und gerieten aus dem Blickfeld.
Mit der Neuaufstellung wurde jetzt eine stringente Konzeption entwickelt. Die vordere Raumflucht präsentiert nun durchgängig die französische Luxuskunst von Jugendstil und Art Deco. Die hinteren Räume zeigen dagegen die deutsche Reformkunst mit Künstlern wie Peter Behrens und Bruno Paul. Auch die Raumgestaltung erhielt ein völlig neues Farbkonzept.

!!! Hier !!! gibt es einen Artikel des Tagesspiegels zur Neugestaltung.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen

Ort: Bröhan-Museum, Landesmuseum für Jugendstil, Art Deco und Funktionalismus, Schloßstraße 1a, 14059 Berlin

Bildnachweis:

Bild oben:
Teppich mit geometrisch-abstraktem Muster, 1925, Wolle, Société DIM, Paris, Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam

Bild unten:
Vase, Aristide Colotte, 1930er Jahre, farbloses Bleikristallglas, Bröhan-Museum, Berlin, Foto: Martin Adam