Bierpinsel: urbanophile Turmkunst
Nach Jahren des Leerstands regt sich seit diesem Monat wieder etwas im Steglitzer Bierpinsel. Die Projekte Turmkunst 2010 und Schonungslos Retro verleihen der 70er Jahre Pop-Art-Architektur neue Farbe und führen den Diskurs um die Restmoderne weiter.
Mit der neuen Fassadenbemalung entsteht eine spektakuläre Street-Art-Freiluftgalerie: 2000qm Fassadenfläche, 48 m über Berlin. Daran arbeiten vier internationale Künstler: Flying Förtress, Sozyone, Honet und Craig „KR“ Costello. Im Turm stellen weitere 9 Künstler aus.
Aktuelle Bilder der Fassade auf Just Taking Pictures.
Das Netzwerk für urbane Kultur urbanophil bespielt den Schlossturm außerdem mit folgenden Veranstaltungen:
22. April 2010, 19 Uhr: urbanoFORUM: Podiumsveranstaltung „Die Nachnachvorpostlücke: 1970er-Jahre Architektur und Städtebau“ in Kooperation mit der SRL (Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung e.V.) über den Umgang und bauhistorischen Wert von Gebäuden der 1970er Jahre.
29. April 2010, 20 Uhr: urbanophil präsentiert: schoenegeisterschau – Groß. Stadt. Text. Musik. Lesung mit Hannes Köhler, Lea Streisand und Alexander Engel und musikalischem Rahmen von Kiki Brunner und Vember.
6. Mai 2010, 20 Uhr: urbanoFILMS#13: „Die Fahrt durchs Haus“ – Das Werk des Architekten Georg Heinrichs. Anschließende Diskussion mit den Regisseuren Knut Klaßen und Carsten Krohn.
Ort:
Schlossturm (Bierpinsel)
Schlossstrasse 17
12163 Berlin-Steglitz















22. April 2010 um 22:07
mehr dazu hier:
http://www.vru-berlin.de/2010/04/turmpinseln_und_bierkunst/