Designmai 2009

designmai berlin 2009 ausstellung kongress

Der Designmai ist tot, es lebe der Designmai! Denn: seit 2009 ist er eine Marke von DMY Berlin. Und somit finden die Designmai Ausstellung und der Designmai Kongress zukünftig als Module des DMY International Design Festival Berlin statt.

Ausstellung und Kongress werden ihr Augenmerk auf die grundlegende und thematische Auseinandersetzung mit Gestaltung richten. Initiator ist der Gestalter und Autor Prof. Bernard Stein.

Die Designmai Ausstellung:

einfach?–?Zwölf Umschreibungen in der Schinkelschen Bauakademie zeigt in zwölf Exponaten unterschiedliche Aspekte des Einfachen. Sie ist gemeinschaftlich kuratiert von dem Philosophen Hannes Böhringer, dem Gestalter Axel Kufus und dem Fotografen Hans Hansen. Begleitend zur Ausstellung erscheint die Publikation „einfach?–?Zwölf Umschreibungen“ im Merve Verlag, Berlin.

Zeit:
25. Mai?–?7. Juni 2009
Täglich von 11?–?20 Uhr
Eintritt 3,00 Euro?/?ermäßigt 2,00 Euro

Ort:
Ausstellungspavillon der Internationalen Bauakademie Berlin
Schinkelplatz 1
Berlin-Mitte
Zugang über Werderscher Markt


Der Designmai Kongress:

An 13 Referentinnen und Referenten wird in der Temporären Kunsthalle Berlin die titelgebende Frage Ab wann ist was gestaltet? gerichtet:

bauhouse?.?Fabian Grobe und Clemens Wittkowski –
Bild-Tonkomposition über Bild und Ton
Ruedi Baur? – Kommunikationsdesign über Wege
Arne Brekenfeld – Marketing-Kommunikation über Ängste
Tobias Glaser – Design-Vermittlung über Feuerwehrhelme und Tesa–Abroller
Katharina Grosse – Malerei über Gleichzeitigkeit
Hans-Christian Hege – Daten-Visualisierung über Zahlen
Petra Kahlfeldt – Architektur über Hausbau
Gisela Klann-Delius – Sprachwissenschaft über Sprache
Läufer?+?Keichel?.?Julia Läufer und Marcus Keichel –
Produkt-Design über Stühle
Walter von Lucadou – Parapsychologie über Spuk
Therese Pfeil – Mode über Kleider
Beate Söntgen – Kunstgeschichte über Natürlichkeit
Ulrich Weinberg – Design-Thinking über Innovation im Team

Gestaltung ist nicht mehr allein den Designberufen vorbehalten. Sie ist persönliches und gesellschaftliches Ausdrucksmittel. Gestaltung macht Zugehörigkeiten sichtbar und Konventionen fassbar. Wir gestalten zwar noch immer unsere Briefköpfe und Wohnungen, aber zunehmend auch unser Leben und unsere Kommunikationswege, Gemeinden und Staatsformen. Gestaltung wird wahrgenommen und gelernt, angewandt und interpretiert. Gestaltung ist ein zentraler Teil unserer Bildung. Deshalb werden wir lernen müssen Gestaltung in ihren unterschiedlichen Erscheinungsformen zu verstehen und anzuwenden.

Zeit:
28.Mai 2009
10.00?–?19.00 Uhr, Einlass 9.00 Uhr
Kongressticket: 50,00 Euro?/?ermäßigt 25,00 Euro

Ort:
Temporäre Kunsthalle Berlin
Schlossplatz 1
Berlin-Mitte