Die schönsten Bücher 2010

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Im Reading Room von “do you read me?!” sind vom vom 9. Februar – 10. März 2012 die von der Stiftung Buchkunst als schönste deutsche Bücher 2010 ausgezeichneten Titel zu sehen.

Mit dem Wettbewerb »Die schönsten deutschen Bücher« fördert und pflegt die Stiftung Buchkunst das Medium Buch. In Gestaltung, Konzeption und Verarbeitung vorbildliche Publikationen werden nominiert und von einer fachkundigen Jury gekürt. Wichtig sind Typografie, Layout, Bildbehandlung, Umschlaggestaltung, Ausstattung und Materialwahl – bei den schönsten Büchern muss eben alles zusammenspielen. 2010 wurden 1.034 Bücher eingereicht, von denen 45 Titel eine Prämierung und acht eine Anerkennung erhielten.

Der Einsendeschluss für die schönsten deutschen Bücher 2012 ist der 31. März 2012.

Ort:
do you read me?!
Reading Room & Shop
Potsdamer Strasse 98
10785 Berlin-Tiergarten

Zeit:
Donnerstag bis Samstag: 12.00 – 18.00 Uhr

9. Februar 2012, 19.00 Uhr
Ausstellungseröffnung
Einführung und Gespräch mit Uta Schneider (Stiftung Buchkunst) und Prof. Heike Grebin/blotto Design (Jury)

23. Februar 2012, 19.00 Uhr
Idee + Konzept + Form
Präsentation und Gespräch mit Gaston Isoz (»Stets zu erschießen sind Frauen, die in der Roten Armee dienen« / »Na, was glaubst du denn, wohin wir marschieren?«, 3. Preis der Stiftung Buchkunst) und Helmut Völter (»Reports from the Crack of Dawn«, Prämierung)

1. März 2012, 19.00 Uhr
Autor / Gestalter / Verleger
Präsentation und Gespräch mit Oswald Egger (»Die ganze Zeit«, 1. Preis der Stiftung Buchkunst), Nina Knapitsch (Suhrkamp Verlag) und Jan Wenzel (spector Books)

8. März 2012, 19.00 Uhr
Autor = Gestalter
Präsentation und Gespräch mit Juli Gudehus (»Das Lesikon der visuellen Kommunikation«, Prämierung ) und Jenna Gesse (»Leerzeichen für Applaus«, Prämierung, Ehrendiplom »schönste Bücher aus aller Welt«, Leipzig 2011)

Der Reading Room ist ein Ort für Lectures, Ausstellungen, Diskussionen und all die noch schlummernden Ideen und Projekte. Als Interpretation eines klassischen Lesesaals wurde er zusammen mit Greige und Artek gestaltet. Zwei »Tavolo Rettangolare 5« aus Enzo Mari’s »Autoprogettazione« von 1974 bilden das Herzstück. Verweilen lässt sich auf unlackierten Artek Klassikern und Enzo Mari Stühlen, während Arteks neue Lampenserie das entsprechende Leselicht spendet.