Französisches Grafikdesign

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Die Kunsthochschule Weißensee hat eine Reihe über französisches Grafikdesign gestartet. Als nächster Gast ist am 20. Mai Pierre di Sciullo aus Montreuil zum Vortrag eingeladen.

Die digitale Revolution und die fortschreitende Globalisierung der visuellen Sprache(n) hat das Selbstverständnis der französischen Grafikdesignszene grundlegend modifiziert. Dies gilt besonders für den Bereich des „graphisme d‘utilité publique“, des „öffentlich nützlichen“ Grafikdesign, dem die Vorstellung der notwendigen politischen (öffentlichen) Einflußnahme der Profession zugrundeliegt.

Einladungen an profilierte französische Designer, ein Kolloquium und eine nachfolgende Publikation sollen im Rahmen eines Semesterprojekts im Fachgebiet Visuelle Kommunikation an der Kunsthochschule Weißensee eine Problematik akzentuieren, die auch in Deutschland wieder zunehmend in den Vordergrund tritt.

Am 20. Mai ist Pierre di Sciullo aus Montreuil zum Vortrag in die Hochschule eingeladen. Er arbeitet als autodidaktischer Typograph und Symbolkünstler in verschiedenen Medien und hat seine Arbeit in Zusammenarbeit mit Bühnenbildnern und Architekten auf den dreidimensionalen Raum erweitert. In seiner Typografie geht es um das Spiel mit Worten und Bedeutungen. Er setzt sich spielerisch und experimentell über Althergebrachtes hinweg. Neben angewandten Arbeiten veröffentlichte er seit 1983 sein eigenes Magazin “Qui? Résiste” das sich Themen der Poesie und Typografie widmet und zum Spiel damit einlädt.

Programm:
20. Mai, 14:30: PIERRE DI SCIULLO, Montreuil
10. Juni, 14:30: ADRIEN ZAMMIT (Atelier Formes Vives), Paris
24. Juli, 14:30: PIERRE BERNARD

Ort:
Kunsthochschule Berlin Weißensee
Bühringstr. 20
Raum C.103
13086 Berlin

Alle Vorträge sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Das Bild stammt vom ersten Vortrag von Malte Martin am 6. Mai 2011.