Handmade in Germany 2012

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Vom 27. Oktober bis zum 14. November 2012 zeigt das Direktorenhaus die Ausstellung „Handmade in Germany“ mit Produkten von 30 Kunsthandwerkern, Künstler-Designern, spezialisierten Manufakturen und weltbekannten Traditionsmarken.

Die Ausstellung ist eine konzentrierte Sammlung der gegenwärtigen Qualitätsproduktion aus Deutschland. Gezeigt werden Produkte und Kunstwerke von:
Deutsche Werkstätten Hellerau (Innenausbau)
Mayer’sche Hofkunstanstalt (Glas- und Mosaikgestaltung)
Montblanc (Schreibgeräte)
Fürstenberg (Porzellan)
Nymphenburg (Porzellan)
Frank Leder (Mode)
Tim Brauns – e27 (Produktdesign)
Pelikan (Schreibgeräte)
Fiona Bennett (Hutmacher)
Holon ID (Productdesign)
Olaf Hajek (Illustration)
Atelier Berthold Hoffmann (Gusseisen)
Andreas Maier (Paravent Malerei)
Schramm Werkstätten (Betten)
Yasmine Benhadj-Djilali (Möbel)
Valentin Loellmann (Möbel)
Bless (Mode)
ClassiCon (Möbel)
Sarah Böttger (Produktdesign)
Hirschmann (Stringed Instruments)
Reuber Henning (Teppiche)
Mühle (Rasierkultur)
Arne Petersen (Keramik)
Brunner (Kamine)
Gmund (Papier)
Dibbern (Porzellan)
Columbus-Verlag (Globen)

Made in Germany steht weltweit für Qualität, ein Gütesiegel, das scheinbar alle Krisen überdauert und vor allem die industrielle Produktion kennzeichnet. Mit „Handmade in Germany“ benennt die Ausstellung Produkte, die nur durch die individuelle Meisterschaft von Künstlern, Designern oder kleineren Produktionsteams überhaupt erst entstehen, Produkte, die eine gewisse Zeit benötigen und eben jene „Detailverliebtheit“ ihres Erzeugers, die ihnen eine besondere Aura verleiht.

Das Direktorenhaus zeigt Beispiele der neueren deutschen Produktästhetik und versucht im Zuge dessen, die Bedeutung des Handwerks für die historische und gegenwärtige Entwicklung des deutschen Produktdesigns zu klären und designtheoretisch einzuordnen. Wo Handwerk ist, ist die Kunst nicht fern, und nur reinen Produkten widmet sich die Ausstellung nicht. In neuerer Zeit gehen handwerkliche, industrielle und künstlerische Gestaltung spannende Symbiosen ein – die Zukunft der handwerksorientierten Gestaltung. Künstlergruppen und Designkollektive kollaborieren mit Manufakturen und Handwerkern und begeben sich auf Sinn-, Stil- und Materialforschungsreise. Heraus kommt etwas, was mit Begriffen wie „Neocraft“ oder „New Applied Arts“ zu fassen versucht wird.

Ort:
Direktorenhaus
Am Krögel 2
10179 Berlin

Zeit:
27. Oktober – 14. November 2012
Eröffnung: 26. Oktober 2012 (nur mit Einladung)
Hier geht es zur Registrierung.

Bild: © Sarah Böttger