Klare Eleganz der KPM

Das Berliner Kunstgewerbemuseum besitzt seit 1983 als Schenkung von Siegmund Schütz über 100 Porzellane: Service, Ziergefäße, Lampen, Reliefplatten, Medaillen und Plaketten, die Siegmund Schütz und Trude Petri (beide 1906-1998) für die Staatliche Porzellanmanufaktur Berlin (KPM) geschaffen haben. Eine kleine Jubiläumsausstellung gibt vom 16.11.06-01.04.07 anlässlich des hundertsten Geburtstages einen Einblick in das umfangreiche Werk beider Gestalter seit 1931.

Ganz wesentlich hat Schütz in über 40 Jahren das Bild des Berliner Porzellans geprägt. Als junger Bildhauer 1932 engagiert, entwickelte er für die modernen weißen Service und Vasen monochrome Dekore aus zarten Biskuitreliefs. Einzigartig ist auch die fruchtbare und freundschaftliche Zusammenarbeit mit der Keramikerin Trude Petri, deren bekanntestes Werk das seit 1939 hergestellte “Arkadische Service” mit antikisierenden Motiven ist. In der Designgeschichte ist Trude Petri berühmt durch ihr als “reine Form” gestaltetes erstes KPM-Service Urbino.

Ort: Kunstgewerbemuseum

Öffnungszeiten: Di-Fr, 10-18 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr