KORE von Native Instruments

Kore

Das Unternehmen Native Instruments ist der Pionier und Marktführer für Software-Instrumente, und einer der wichtigsten Akteure im Bereich der computerbasierten Audioproduktion. Es gibt wohl kaum einen Sounddesigner, der im digitalen Studio nicht auf die Produkte der Berliner Musiksoftwareschmiede zurückgreift. Jetzt hat die seit 1995 bestehende Firma mit KORE den nächsten großen Schritt für das Frühjahr diesen Jahres angekündigt.

Als Universelle Sound-Plattform lässt sich KORE sowohl als eigenständiger Instrumenten-Host als auch als PlugIn in jedem gängigen Musik-Sequenzer einsetzen. Durch die Integration aller auf einem Rechner verfügbaren VST- und AudioUnits-basierten Software-Instrumente und -Effekte in ein einziges, einheitliches User-Interface bietet KORE mehr Kontrolle, besseren Überblick und gesteigerte Bedienfreundlichkeit. Sowohl Native Instruments eigene Palette an Instrumenten und Effekten als auch entsprechende Dritthersteller-Produkte werden von KORE voll unterstützt. Die nahtlose Integration des mitgelieferten Hardware-Controllers ermöglicht dabei den direkten Zugriff auf sämtliche Klangparameter, und dadurch bisher ungekanntes „Analog-Feeling“ bei der Arbeit mit Software- Synthesizern und -Samplern.

Als Antwort auf die stetig größer und unübersichtlicher werdenden Preset-Sammlungen von heutigen Software-Instrumenten ermöglicht es KORE außerdem, in jeder Situation schnell und einfach den passenden Sound zu finden. Die integrierte Klang-Datenbank bieten den zentralen Zugriff auf sämtliche Sounds der auf einem Rechner installierten Instrumenten- und Effekt-PlugIns, und erlaubt dabei sogar die Suche in musikalischen Kategorien wie „Musikstil“, „Instrumenten-Gattung“ und „Artikulation“. KORE wird mit kompletten Kategorisierungsinformationen für jeden der über 11.000 Presets ausgeliefert, die in den Instrumenten und Effekten von Native Instruments enthalten sind.

Mit der Einführung des neuen „KoreSound“-Formats überbrückt KORE außerdem die Kompatibilitätslücke zwischen unterschiedlichen Systemen. Das neue Format speichert neben sämtlichen Klangeinstellungen gleichzeitig auch umfangreiche Routing-, Konfigurations- und Kategorisierungseinstellungen, was den einfachen Transfer selbst von komplexen Instrumenten-Setups ermöglicht – zwischen verschiedenen Betriebsystemen, unterschiedlichen Sequenzer-Plattformen, und zwischen Studio und Bühne.

KORE markiert gleichzeitig einen signifikanten Fortschritt in Controller- Design und -Integration. Mit seinen hochauflösenden, berührungssensitiven Drehreglern und einem Display auf Basis von „Organic LED“-Technologie verwandelt der Controller jedes computer-basierte Setup in ein leistungsfähiges Instrument zum Anfassen. Bidirektionale Kommunikation zwischen Controller und Software ermöglicht den schnellen, kontext-spezifischen Überblick über sämtliche Parameter und Einstellungen.

Wir dürfen auf die neue Dimension im Sounddesign gespannt sein! Natürlich auch auf den Preis, denn die Controller-Box dient wohl auch dem Kopierschutz…

Wer mehr über Native Instruments, die Berliner Meister des Sounddesigns, erfahren möchte: die Firmengeschichte, die Firma und die Macher.