Mobilien – 1000 Möbel auf 80 qm

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Die Ausstellung Mobilien – 1000 Möbel auf 80 qm, die am Donnerstag, den 3. Juli ’08 um 19 Uhr im Museum der Dinge eröffnet wird, setzt sich mit dem Möbel als Museumsobjekt jenseits der üblichen Zuschreibungen an einen Entwerfer oder einen stilistischen Zusammenhang auseinander und wirft die Frage nach dem Verhältnis von Mobiliar und Raum auf.

Im Zentrum steht die Installation „Can-Can“ der Berliner Künstlerin Carolina Kecskemethy, die aus ihrer umfangreichen Sammlung von Miniaturmöbeln eine ungewöhnliche Ding-Landschaft gestaltet. Kecskemethy setzt diese dingliche Anordnung in Beziehung zu den künstlerischen Elementen der Zeichnung und einer Videoarbeit zu Jacques Offenbachs Musikstück „Can-Can“. Im Nebeneinander der verschiedenen Elemente erzeugt Kecskemethy ein Bild, das mit der räumlichen und zeitlichen Versetzung und der Erinnerung arbeitet. Der Begriff „Mobilien“ verweist auf diesen Versetzungsprozess – die den Dingen eingeschriebene Bewegung.

Das Format der kommentierenden Ausstellung erzeugt eine neue Sicht auf die Bestandspräsentation des Museums der Dinge. Es entsteht eine dialogische Struktur, die auf der Spannung zwischen groß und klein, zwischen Realitätsfragment und Modell, ähnlichen und fremden Elementen, seriellen und geschlossenen Anordnungen, Fläche und Raum beruht.

Ort:
Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Oranienstraße 25, 10999 Berlin

Zeit:
Vernissage: 03.07.’08, 19 Uhr
Ausstellungszeitraum: 04.07.-11.11.’08
geöffnet: Fr, Sa, So, Mo 12 – 19 Uhr

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