Pied-à-terre

appel design galerie berlin torstraße ausstellung

Die Berliner Appel Design Gallery zeigt bis Ende Oktober die von Ralf Eibl kuratierte Ausstellung Pied-à-terre.

Pied-à-terre, französisch für einen „Fuß auf dem Boden“, zu deutsch schnöde „Zweitwohnsitz“ ist in Berlin bekannterweise Programm. Wie viele Pied-à-terre gibt es wohl mittlerweile in der Hauptstadt? Wer weiß das schon. Ralf Eibl nahm „Pied-à-Terre“ jedenfalls als Rubrum, um ein paar markante Entwürfe zu assemblieren, die allesamt geeignet sind, um nicht nur einen Fuß auf den Boden zu bekommen wie zum Beispiel Fußhocker in Elefanten oder Nashornform von Dimitri Omersa, Sitzgelegenheiten von Frits Henningsen, Hans Wegner, Arne Jacobsen oder Sven Markelius. Für den Boden polnische Künstlerteppiche im schwedischen Stil. Oder für den Fall, dass das City-Castle verteidigt werden muss, wurden ein paar Munitionskisten der Schweizer Armee gehortet. Das Ganze wird in Kontrast gesetzt zu fragilen, skandinischen Glas- und Keramikarbeiten.

Ralf Eibl ist Journalist, Autor und Sammler. Der Axel-Springer Preisträger war jahrleang Features Director von AD Architectural Digest. Unlängs publizierte er das Buch „Stilikonen unserer Zeit“ – das faszinierende, stilprägende Frauen unserer Zeit porträtiert. Neben den persönlichen Geschichten, die Ralf Eibl festhält, gefielen der Appel Design Gallery vor allem die privaten Einblicke in die Wohnräume der Protagonistinnen, die mit außergewöhnlichen Möbeln und Accessoires aufwarten. Der Anlass für die Ausstellung Pied-à-terre war gefungen.

Die Ausstellung läuft bis zum 31. Oktober 2014.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag von 12:00 bis 20:00 Uhr und nach Vereinbarung

Ort:
Appel Design Gallery
Torstrasse 114
10119 Berlin