Post-Oil City

ifa galerie berlin ausstellung 2010 Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl Die Geschichte der Zukunft der Stadt

Die ifa-Galerie Berlin zeigt zusammen mit dem Architekturmagazin Arch+ noch bis zum 18. Juli 2010 in der Ausstellung Post-oil City – Die Stadt nach dem Öl ökologisch innovative Städtebauprojekte in Asien, Afrika und Amerika.

Während in europäischen Städten meist nur punktuelle Eingriffe in die bestehende Substanz vorgenommen werden können, ermöglichen Stadtneugründungen in China oder in den Vereinigten Arabischen Emiraten kompromisslos einen sogenannten nachhaltigen Städtebau zu realisieren. Während die Technologien noch in den Industrienationen entwickelt werden, übernehmen Transformations- und Entwicklungsländer immer mehr die Vorreiterrolle in der Umsetzung nachhaltiger Konzepte.

Für die Ausstellung wurden Projekte nach den Kriterien wie Nachhaltigkeit (Energie und Bauen) und Mobilität (Energie und Verkehr) ausgewählt; neben Masdar (Abu Dhabi) und Xeritown (Dubai) wird das NEST-Städtebauprojekt in Äthiopien vorgestellt. Eingriffe in bestehende Strukturen lassen sich am Beispiel des innerstädtischen Verkehrssystems von Curitiba (siehe Bild) darstellen; “Better Place” hingegen, ein Netzwerk-Projekt für Elektroautos mit Wechsel-Batterien, wird derzeit in Israel eingerichtet. Der niederländische Architekt Raoul Bunschoten und das Büro CHORA, federführend im Bereich der Urbanismusforschung, haben nicht nur für den Flughafen Tempelhof in Berlin in die Zukunft gedacht, sondern auch ein grenzübergreifendes Projekt für Städte an der Taiwan Strait in China und Taiwan entwickelt.

Ort:
ifa Berlin
Linienstraße 139/140
10115 Berlin

Öffnungszeiten:
Di – So, 14 – 20 Uhr
Sa, 12 – 20 Uhr
jeden 1. Fr im Monat 14 – 21 Uhr

Bild:
Bushaltestelle in Curitiba (Brasilien)
Foto: Büro Jaime Lerner IPPUC, Curitiba