Re-* Festival

recycling festival udk berlin

Das interdisziplinäre Festival Re-* thematisiert vom 26. bis 28.2.’09 mit Vorträgen, Konzerten, Videoscreenings und einer Hörbar die künstlerischen Praktiken Recycling, Sampling und Culture Jamming.

Gemeinsam ist diesen Techniken der Rückbezug sowie die Transformation von Altem in Neues. Um die 25 namhafte WissenschaftlerInnen und internationale KünstlerInnen aus Musik, Bildender Kunst, Netzkunst, Film, Design und Werbung thematisieren an der Akademie der Künste Berlin (Hanseatenweg) die aktuelle kulturelle und politische Relevanz sowie die Unterschiede dieser Strategien.

Do, 26.02.2009, 19 Uhr:
Eröffnung mit Konzert+Party (Rechenzentrum 2.0/ROBOSONIC), Eintritt frei
Fr, 27.02.2009, 11-23 Uhr:
Vorträge, Gesprächsforum, Videoscreening, Eintritt frei
Sa, 28.02.2009, 11-20 Uhr:
Vorträge, Künstlerpräsentationen, Gesprächsforum, Eintritt frei
20:30 Uhr:
Abschlußkonzert „Re-Inventionen. Frühe Stücke für Tonband und
Solisten“, Werke von Maderna, Nono, Lucier und Cage, Eintritt 8,- €/ erm. 6,-€

Das ganze Programm gibt es hier.

Das Festival lenkt den Blick auf Wiederverwertungssysteme im Zeitalter der Digitalisierung, des Web 2.0 und der vollen Archive. Strategien wie Recycling oder Sampling sind nicht nur digitale und reproduzierende Techniken, sondern stehen für den Lebensstil einer neuen Generation, die als Konsumenten und Produzenten ununterscheidbar auf Bild-, Ton- und Textquellen eines gemeinsamen kulturellen Gedächtnisses zurückgreift.

Die Praxis des Rückbezugs und vor allem auch der Aneignung ist in der Collage und Montage, im Ready Made und der Appropriation Art historisch verankert. Im Zentrum der wissenschaftlichen und künstlerischen Beiträge stehen nunmehr aktuelle Fragen und Themen zum künstlerischen Umgang mit bereits Vorhandenem. Es werden u.a. die neuen Kommunikationsstrategien im Internet (YouTube), innovative Produktionsformen im Design, der Videoästhetik und der Musikpraxis untersucht. Die exemplarischen Begriffe werden auf ihre inhaltliche Schärfe hin befragt und in ihrer Vielfalt vorgestellt.

Ort:
Akademie der Künste
Hanseatenweg 10
10557 Berlin