Tschechischer Kubismus

Josef Chochol: Mietshaus in Prag, Foto: Ester Havlova Emil Kralice: Haus Diamant, Foto: Ester Havlova

Heute Abend eröffnet in der Galerie CzechPoint die Ausstellung Die Architektur des tschechischen Kubismus (1911-1914).

Nach Paris wurde Prag ab 1909 zum zweitwichtigsten Zentrum des kubistischen Stils in Europa. Mit dem Kubismus identifizierten sich ungewöhnlich viele tschechische Künstler. Er fand nicht nur in der Malerei und Bildhauerei Anwendung, sondern erfasste auch Bereiche wie Design und Bühnenbild, Inneneinrichtung, Literatur und Architektur. Innerhalb der europäischen Architekturgeschichte gilt die tschechische kubistische Architektur als ein besonderes Phänomen.

Die Ausstellung, die bis zum bis 28. Februar zu sehen ist, entstand in Zusammenarbeit mit der Jaroslav-Fragner-Galerie in Prag. Sie zeigt kubistische Bauten, die zwischen 1911 und 1914 in den böhmischen Ländern entstanden sind.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog in tschechischer und englischer Sprache.

Eröffnung: Donnerstag, 17.1., 19.00 Uhr, im Anschluss Dia-Vortrag des Kurators Zden?k Lukeš: Czech architectural Cubism

Öffnungszeiten: Di, Mi, Fr 10–13, 14–18 Uhr, Do 10–13, 14–20 Uhr, Eintritt frei

Ort: Galerie CzechPoint, Tschechisches Zentrum, Friedrichstraße 206, 10969 Berlin