Türgriff Ausstellung

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Mit der Ausstellung Begreifbare Baukunst – zur Bedeutung von Türgriffen in der Architektur wirft der Hersteller von Tür- und Fensterbeschlägen FSB ab heute und bis zum 13.12.’09 in der Schinkelschen Bauakademie einen Blick auf das Mit­einander von Archi­tektur und einem ihrer kleinsten gestaltbaren Bestandteile: dem Türgriff.

Die Ausstellung zeigt alte und neue „Werkzeuge zur Ver­längerung der Hand“ im Zusammenhang mit der Architektur, für die sie entworfen wurden und fordert dazu auf, die Entscheidung für einen Türgriff als integralen Bestandteil des Bauens zu betrachten.

Im Rahmen der Ausstellung werden symbiotische Verbindungen von Architektur und Türgriff aus Vergangenheit und Gegenwart gezeigt. Neben Objekten von Karl Friedrich Schinkel, Joseph Maria Olbrich und Peter Behrens ist u. a. der Türdrücker zu sehen (und zu „begreifen“), den Walter Gropius gemeinsam mit seinem Büroleiter Adolf Meyer im Jahre 1922 für das Fagus-Werk in Alfeld a. d. Leine entwickelte.

Neben weiteren Griffgestaltungen von Le Corbusier und Sep Ruf präsentiert FSB, wie das Unternehmen immer wieder die vier Gebote des Greifens zu Rate zieht, die Otl Aicher vor 25 Jahren postulierte: Nur der Türdrücker wird seiner Aufgabe gerecht, der Daumenbremse, Zeigefinger­kuhle, Ballen­stütze und Greifvolu­men aufweist. Die Suche nach den idealen Werkzeugen zum Öffnen von Räumen und Erschließen von Ge­bäuden setzt sich auch heute fort – ganz gleich ob „analoger“ Tür- bzw. Fenstergriff oder „digitale“ Zutrittskontroll­lösung, wie z. B. der biometrische Finger­scan-Türgriff 2.0

Zeit:
20.11.–13.12.2009
Do bis So von 13–19 Uhr

Ort:
Roter Salon der Schinkelschen Bauakademie
Schinkelplatz 1
10178 Berlin