Zeughausmesse 2014

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Die Zeughausmesse für angewandte Kunst feiert vom 11. bis 14. Dezember 2014 ihren 10. Geburtstag.

10 Jahre Zeughausmesse sind eine Erfolgsgeschichte für Kunst, Handwerk und Design im Berliner Kulturleben. Auf der 18. Verkaufsmesse vom 11. – 14. Dezember 2014 schmückt wieder eine hochwertige Auswahl an Gebrauchskunst den Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Rund 95 Künstler stellen aus. Erlesenes aus den Bereichen Glas, Holz, Silberschmiedekunst, Möbel und Design, Keramik, Ledergestaltung, Hutgestaltung, Textil- und Modegestaltung, sowie Schmuck wird im festlichen Rahmen präsentiert.

Zum Jubiläum der beliebten Veranstaltung passt auch der Titel des diesjährigen Wettbewerbs Ingenious Creation. Zum zehnjährigen Jubiläum der Messe waren Künstler aus allen Bereichen herausgefordert, Pokale, Medaillen, Orden oder Trophäen mit verschiedensten Materialien und Techniken neu und überraschend zu gestalten.

Ziel der Verkaufsausstellung ist auch eine Werkschau der Teilnehmer, die die gegenwärtige Entwicklung der zeitgenössischen Angewandten Kunst beleuchtet. Dazu gehören neue Ideen und Herangehensweisen ebenso wie bewährte traditionelle Techniken.

Die Manufaktur Holzwerk wurde in diesem Jahr mit dem Bayerischen Staatspreis für besondere gestalterische und technische Spitzenleistungen im Handwerk ausgezeichnet. Auf der Zeughausmesse ist unter anderem ihr schöner Stehtisch „pendler“ zu bewundern, der – in der Neigung verstellbar – auch zum angenehmen Bedienen einer Tastatur oder als bequemes Lese-/ Schreib- oder Sitzpult verwendet werden kann.

Designerin Karina Wendt fertigt mundgeblasene Schalen in unterschiedlichen Größen und Farben. Sie beeindrucken vor allem durch ihr Farbenspiel und die Werkzeugspuren im Glas. Als Besonderheit stellt die Künstlerin für einzelne alte Porzellandeckel individuelle Glasobjekte her. Ihre Formen reichen von kleinen Schmuckdosen bis hin zu großen Schüsseln und Vasen.

Alena Willroth ist Mode- und Textilgestalterin und beschäftigt sich mit dem Verschweißen von Plastikmaterialien. Sie entwickelte eine Technik, die es ihr erlaubt sehr filigrane Formen zu schaffen. Die schmückenden Unikate bestehen aus weichem Polyäthylen, sind relativ reißfest und absolut bruchsicher.

“Ein Hut ist eine Skulptur für sich”, sagt die Berliner Modistenmeisterin Katharina Sigwart (Foto oben). Mittels selbstgebautem 3-D-Drucker hat sie eine Hutform geschaffen, aus der sie die Filzkappe unisex „wired“ kreiert hat. Diese innovative Kopfbedeckung ist speziell für das Tragen von Kopfhörern entwickelt und ein ganz besonderer Blickfang.

Ort:
Deutsches Historisches Museum Berlin
Schlüterhof im Zeughaus
Unter den Linden 2
10117 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:
11. Dezember 2014 | 15 bis 18 Uhr
12. Dezember 2014 | 10 bis 18 Uhr
13. Dezember 2014 | 10 bis 21 Uhr
14. Dezember 2013 | 10 bis 18 Uhr

Eintritt Zeughausmesse und Museum:
8 Euro, ermäßigt 4 Euro, Jugendliche bis 18 Jahre frei
inkl. aller Ausstellungen im Deutschen Historischen Museum
Offener Abend am 13. Dezember 2014 von 18 bis 21 Uhr mit freiem Eintritt