Zu viele Designer in Berlin?

zukunftswerkstatt berlin weißensee 2010

Die Kunsthochschule Weißensee lädt mit der Frage “Geht Berlin an zu viel Kreativität zugrunde?” (mit der üblichen Verknappung des Begriffs “Kreativität” wie in “Kreativwirtschaft”) am 21. Januar 2010 zur 4. Zukunftswerkstatt.

Kreativität scheint ein Schlüssel für die Zukunft Berlins zu sein. Die Ökonomen rechnen mit zusätzlichen Arbeitsplätzen im „kreativen Sektor“. Berlin ist als Standort im internationalen Wettbewerb vor allem bei Kulturschaffenden bekannt und beliebt. Aber wird dieses „Kompetenzcluster“ richtig wahrgenommen, gepflegt und gefördert? Oder wird es maßlos überschätzt? Gibt es schon zu viele Kreative, Künstler und Designer in der Stadt – einen Verdrängungs- wettbewerb? Fragen, die mit kompetenten Akteuren, Wissenschaftlern, Künstlern und verantwortlichen Politikern während der 4. Zukunftswerkstatt Weißensee diskutiert werden sollen.

Begrüßung
Prof. Gerhard Strehl,
Rektor der Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Prof. Dr. Heik Afheldt,
Honorarprofessor für Zukunftsforschung

Podium
Ole Aselmann,
Künstler, Meisterschüler der KH, Stipendiat Schloss Solitude
Prof. Uli Mayer-Johanssen,
CDO Metadesign, Berlin, Düsseldorf, Peking, San Francisco, Zürich
Prof. Dr. Bernhard A. Sabel,
Neurobiologe und Hirnforscher, Uni Magdeburg
Moritz van Dülmen,
Kulturmanager, GF Berliner Kulturprojekte GmbH
Prof. Dr. Jürgen Zöllner,
Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung, Berlin

Moderation
Prof. Dr. Heik Afheldt

Zeit:
Donnerstag, 21. Januar 2010, 18.00 Uhr
Ende 21.00 Uhr, zuvor Pause mit kleiner Erfrischung. Der Eintritt ist frei.

Ort:
Hörsaal der Kunsthochschule Berlin-Weißensee,
Bühringstraße 20, 13086 Berlin